Körperbasierte Stressreduktion

Resilienz aufbauen durch Prinzipien der
japanischen Kampfkunst Aikido

Die japanische Idee der engen Verbindung zwischen Körper und Geist drückt sich in vielen Traditionen aus. Aikido setzt dies fort und greift als die “friedliche Kampfkunst” Aspekte des menschlichen Miteinanders auf. Viele Techniken zielen nicht nur auf physisches Training sondern auch auf geistige Schulung: Gelassenheit, Aufmerksamkeit, Fokussierung und Zentrierung.

Die bei Stress ablaufenden physiologischen Vorgänge, wie z.B. die Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin, bewirken eine deutlich wahrnehmbare Veränderung im Geist. Mentale Strategien im Stressmanagement alleine beruhigen den Geist deshalb nicht umfassend. Im Gegenteil, manchmal setzen wir uns durch Mantras wie „Bleib ruhig, reg dich bloß nicht auf!“ sogar noch mehr unter Stress.

Vom Körper zum Geist

Geistige Vorgänge können durch den “Umweg” über den Körper deutlich erleb- und erlernbar werden. Einfache Techniken aus dem Aikido und anderen Kampfkünsten helfen, in Stress-Situationen Klarheit und Ruhe zu gewinnen, indem sie einen körperlichen Anker anbieten. Nach Stress ist es einfacher, wieder Erholung zu erlangen und gut vorbereitet auf neue Stressoren reagieren zu können. Durch das Einüben der körperlichen Prinzipien bildet sich ein Körpergedächtnis aus, das in schwierigen Situationen einfach abgerufen werden kann und dabei hilft, ruhig, zentriert und entspannt zu bleiben.

Auch das Handeln in Konfliktsituationen – einem der häufigsten Stressauslöser – wird durch die Übungen der Kampfkunst geschult. Den Teilnehmern werden eigene innere Ressourcen aufgezeigt, die neue Strategien zur Konfliktlösung ermöglichen und den Stress in Konflikten vermindern.

Das Seminar hilft den Teilnehmern, die folgenden Kompetenzen zu entwickeln:

  • Stress besser verstehen, früher wahrnehmen und bewusster bearbeiten.
  • Kognitive und emotionale Kompetenz in Stresssituationen verbessern.
  • Im Stress Ruhe bewahren und den Überblick behalten.
  • Konkrete Übungen zur Stressprävention und zum Umgang mit akutem Stress.
  • Resilienz gegenüber Stress aufbauen und erhalten.
  • Stress abbauen, nachdem er aufgetreten ist.